So hilft dir ein Redaktionsplan für den Blog

So hilft dir ein Redaktionsplan für den Blog

Emilie schreibt ihren Modeblog LA MODE ET MOI nun schon eine Weile, aber über einen Redaktionsplan für den Blog hat sie sich lange keine Gedanken gemacht. Über Pinterest, wo Du im Übrigen unzählige Tipps für’s Bloggen finden kannst, ist sie über das Thema gestolpert. Eine Freundin, die als Redakteurin arbeitet, hatte ihr auch mehrfach einen Redaktionsplan ans Herz gelegt.

Früher hat Emilie einfach am Wochenende überlegt, worüber sie in der Woche bloggen möchte. Vieles war wirr, mal stellte sie fünf Posts die Woche online, mal zwei Monate nichts. Außerdem hing ihr Blog-Rhythmus oft davon ab, ob überhaupt Outfit-Fotos gemacht wurden oder zufällig etwas festgehalten wurde. Seit Mitte letzten Jahres arbeitet sie mit einem Redaktionsplan und das Arbeiten am Blog läuft seither viel organisierter. Daher gibt es heute einige Infos dazu für euch, was Emilie daran so positiv finde, wie sie mit ihrem Redaktionsplan arbeitet und was der Redaktionsplan für den Blog beinhalten sollte.

Gründe für einen Redaktionsplan für den Blog

Grundsätzlich hilft Dir ein Redaktionsplan all Deine Ideen zu ordnen und die Inhalte/Posts langfristig zu planen. So verlierst Du nie den Überblick über Themen, kannst die Posts entsprechend aufeinander abstimmen (Stichwort Themenmix) und sogar ganze Motto-Wochen zu bestimmten Ereignissen planen. Das beeinflusst natürlich die gesamte Strategie Deines Blogs. Da Du zeitlich schlicht einen besseren Überblick hast, weißt Du auch, ob Du deine Frequenz halten kannst und Dich an feste Tage hältst – Sollte dir das egal sein, brauchst du auch keinen Redaktionsplan. Wenn Du aber in Deine Statistiken schaust, weißt Du, wann Deine Leser online sind. Und da empfiehlt es sich, sich dieses Wissen zu Nutze zu machen.

Oft gibt es Phasen, in denen keine wirklichen Ideen kommen und man etwas antriebslos ist. Seitdem Emilie ihren Redaktionsplan für den Blog hat, kam das nicht mehr vor und man konnte die Zeit mit geplantem Content überbrücken. Nun musst Du nicht auf Teufel komm raus eine Idee haben, um posten zu können, da Du bereits langfristiger geplant hast und daher nicht kurzfristig etwas aus den Fingern gezogen werden muss. D.h. die Blog-Arbeit ist entspannter – besonders neben dem Beruf. Denn wenn Dir in der Vorab-Planung mal nichts einfällt, kannst Du den Plan auch mal ruhigen Gewissens zur Seite legen. Die nächsten Wochen sind ja bereits durchgeplant. Zudem motiviert Emilie der Blick auf ihren Plan ungemein. Dort steht alles strukturiert niedergeschrieben, was sie auf LA MODE ET MOI veröffentlichen will. Das ist pure Motivation und sie freut sich, die Themen umzusetzen.

Damit kommen wir zum nächsten Pluspunkt: Du arbeitest effizienter. Denn für die Planung hast Du Dich mit den Themen unterbewusst schon auseinander gesetzt und weißt, in welche Richtung der Post gehen soll. Emilie arbeitet ihre Idden anhand des Plans strukturiert ab und lässt sich dabei kaum ablenken. Dadurch hat sie einen erheblichen Zeitgewinn.

Last but not least soll aber gesagt sein, dass man sich trotz all der Planerei ein wenig Flexibilität erhalten sollte. Es kommt gerade DER Trend hoch, der Dir super gut gefällt? Dann schieb ihn dazwischen und berichte darüber. Schlussendlich musst Du mit deinem Blog und Content zufrieden sein.

Wie Du mit einem Redaktionsplan arbeitest

Auf dem Bild oben siehst Du Emilies Redaktionsplan. Es sind monatliche Blätter, in denen natürlich die Wochentage und das Datum eingetragen werden. So hat sie im Blick, dass sie auch an ihren festen Tagen (Montag, Donnerstag und Samstag, Zusatzposts am Mittwoch) tatsächlich postet. An den einzelnen Tagen schreibt sie dann die Post-Idee/kurze Outfit-Beschreibung oder – wenn sie schon steht – die korrekte Überschrift rein. Hinzu kommt, dass sie ein Farben-System für verschiedene Kategorien erstellt hat (Outfit, Content, Collagen, Lifestyle, Travel etc.). D.h. zu jedem Post gibt es einen entsprechenden farblichen Punkt, sodass sie auch immer erkennen kann, ob alles gleichmäßig abgedeckt ist. Zusätzlich zum Datumsformat gibt es eine leere Box für die Ideen-Findung. Wenn ihr eine Idee kommt, kann sie diese hier erst mal eintragen. Im zweiten Schritt schaut sie wann das Thema passt oder wann noch was frei ist. So braucht sie sich keine Sorge zu machen, dass die Ideen verloren gehen und man muss sich nicht direkt festlegen, wann genau sie gepostet werden soll.

Emilie erstellt ihren Redaktionsplan monatlich. Also setzt sie sich in der letzten Woche des Monats hin, um den Folgemonat zu planen. Dabei hilft ihr besonders die angesprochene Ideen-Box. Dabei plant sie auch schon die erste Woche des darauf folgenden Monats. Um den Prozess weiter zu professionalisieren müsste im Redaktionsplan auch geplant werden, wann der Post erstellt und bearbeitet wird. Da Emilie Vollzeit arbeitet, muss sie sich die Flexibilität aufgrund ihres Jobs aber lassen – realistisch gesehen würde der Plan regelmäßig über den Haufen geworfen.

Emilie arbeitet mit einer Papierversion, weil sie persönlich damit besser zurecht kommt bin. Es gibt verschiedenste Vordrucke (einige gibt es auch kostenfrei wie hier http://www.miss-webdesign.at/redaktionsplan-blog/ (Print-Version) und hier http://www.mybookblog.de/freebie-simpler-redaktionsplan-blog/ (Excel-Version)). Emilie hat sich einen einfachen, monatlichen Kalender im Illustrator umgebastelt und daraus einen Redaktionsplan für den Blog erstellt. Natürlich geht das Ganze auch am PC mit Excel oder Online-Angeboten wie Google Docs oder Trello.

Was kommt in den Redaktionsplan?

Grundsätzlich versucht Emilie, ihren Redaktionsplan sehr einfach zu halten. Daher trägt sie neben dem Datum, dem Thema und der Kategorie kaum etwas ein. Sie hält dort noch Blog-Termine (meist Events) und besondere Ereignisse (Oktoberfest, Feiertage etc.) fest, um diese Themen entsprechend für den Content berücksichtigen zu können. Hinzu kommt die leere Box für die Ideen-Findung.

Weiterführende Inhalte:

  • Alle ToDo’s die mit der Erstellung des Posts zu tun haben
  • Datum für die Produktion der Inhalte
  • Social Media Kanäle, auf denen der Post geteilt werden soll (zur Kontrolle zum Ankreuzen)
  • Keywords: Viele planen schon beim Aufstellen des Redaktionsplanes die Keywords.

Arbeitest Du auch schon mit einem Redaktionsplan? Wenn ja, hat er Dir bisher geholfen? Oder bist du eher nicht der Typ dafür und möchtest frei und kreativ posten?

Bei der Bowl geht es um den Austausch untereinander.
Lasst uns das Thema in den Kommentaren diskutieren und lass uns an Deinen Erfahrungen teilhaben.

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